GerĂ€te zum Transport von Patienten in einem Rettungswagen ©UK NRW | BGW

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Die DurchfĂŒhrung von Rettungs- und Krankentransporten erfordert im Straßenverkehr stĂ€ndig besondere Vorsicht und gegenseitige RĂŒcksichtnahme im Hinblick auf andere Verkehrsteilnehmende.

Das Rettungsdienstpersonal hat sich beim Fahren so zu verhalten, dass andere Personen nicht geschÀdigt, gefÀhrdet oder mehr als nach den UmstÀnden unvermeidbar behindert oder belÀstigt werden (§ 1 StVO).

Angemessene Verhaltensweisen im Verkehrsablauf beinhalten insbesondere die Einhaltung der GrundsĂ€tze des vorausschauenden und defensiven Fahrens. Fahrweise und Geschwindigkeit sind stets dem Straßenverlauf, Zustand der Fahrbahn, den Witterungs- und SichtverhĂ€ltnissen, dem Verkehrsablauf, Beladungs- und Besetzungszustand des Fahrzeugs sowie möglichem Fehlverhalten anderer anzupassen. Diese Grundvoraussetzungen sind insbesondere auch bei Alarmfahrten zu erfĂŒllen. Siehe: Einsatz von Sonderrechten und Wegerecht

Bei der Wahl der Fahrgeschwindigkeit mĂŒssen auch grundlegende Erkenntnisse beachtet werden wie z. B. die Tatsache, dass sich Zeitgewinn mit Zunahme der Geschwindigkeit stetig verringert.

Aber nicht nur die Einhaltung von fahrtechnischen Voraussetzungen, sondern auch die FĂ€higkeit, mit Stresssituationen umzugehen, ist wesentlicher Bestandteil zur UnfallverhĂŒtung.

Stress & Straße...?!!

Die Vermittlung angemessener Verhaltensweisen im Verkehrsablauf ist daher im Rahmen von Aus-, Fort- und Weiterbildungen in Theorie und Praxis als fester Bestandteil zu integrieren.

In verschiedenen Fahrsicherheitsprogrammen können die genannten Inhalte vermittelt und angemessene Verhaltensweisen trainiert werden.

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Stand: 06/2023
Webcode: w17