Allgemeines

RW Allgemeines

Die Durchführung von Rettungs- und Krankentransporten erfordert im Straßenverkehr ständig die besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksicht einer jeden Fahrerin bzw. eines jeden Fahrers gegenüber der Allgemeinheit.

Jede Fahrerin oder jeder Fahrer hat sich so zu verhalten, dass keine andere und kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird (§ 1 StVO).

Angemessene Verhaltensweisen im Verkehrsablauf beinhalten insbesondere die Einhaltung der Grundsätze des vorausschau­enden und des defensiven Fahrens. Die Fahrweise und die Geschwindigkeit sind stets dem Straßenverlauf, dem Zustand der Fahrbahn, den Witterungs- und Sichtverhältnissen, dem Verkehrsablauf, dem Beladungs- und Besetzungszustand des Fahrzeugs sowie dem möglichen Fehlverhalten anderer anzu­passen. Diese Grundvoraussetzungen sind insbesondere auch bei der Alarmfahrt zu erfüllen.

Bei der Wahl der Fahrgeschwindigkeit müssen auch grund­legende Erkenntnisse beachtet werden wie z. B. die Tatsache, dass sich der Zeitgewinn mit Zunahme der Geschwindigkeit stetig verringert.

Aber nicht nur die Einhaltung der fahrtechnischen Voraus­setzungen, sondern auch die Fähigkeit, mit Stresssituationen umzugehen, ist wesentlicher Bestandteil zur Unfallverhütung.

Stress & Straße…?!! - Stressphänomene Ursachen und Wirkung im Straßenverkehr

Die Vermittlung angemessener Verhaltensweisen im Verkehrs­ablauf ist daher im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Theorie und Praxis als fester Bestandteil zu integrieren.

In verschiedenen Fahrsicherheitsprogrammen können die ge­nannten Inhalte vermittelt und die angemessenen Verhaltens­weisen trainiert werden.

Fahrsicherheit – Vorbereitung

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Stand: 12/2017