Kurvenfahren

RW Kurvenfahren

Das Befahren einer Kurve führt je nach Radius der Kurve sowie der Geschwindigkeit und Beschaffenheit des Fahrzeugs ggf. zu einer Gefährdung. Sämtliche Kräfte, die durch die Reifen auf den Straßenbelag übertragen werden müssen, werden beim Befahren einer Kurve in ihrem Verhältnis zueinander verändert. Je nach Kräfteverhältnis können Räder blockieren, durchdrehen oder sogar die Bodenhaftung verlieren. Diese Reaktionen treten auf, wenn man das Fahrzeug im Grenzbereich bewegt. Es obliegt der Fahrerin bzw. dem Fahrer selbst, diesen Bereich durch vorausschauendes angepasstes Fahren zu meiden. Sollte durch unvorhergesehene Ereignisse einmal dieser Grenzbereich vorliegen, muss die Fahrzeugführerin bzw. der Fahrzeugführer wissen, wie eine passende und angemessene Reaktion aussieht.

Diese Zusammenhänge und die damit verbundenen Reaktionen der Fahrerinnen und Fahrer von Einsatzfahrzeugen müssen durch regelmäßige Unterweisungen und Übungen verinnerlicht werden. Je nach Situation reagiert ein Fahrzeug auf die vorliegenden Kräfte. Dieses kann bis zu einem gewissen Punkt durch die Fahrzeugführerin bzw. den Fahrzeugführer abgefangen werden, ist aber durch angepasstes Fahren von Anfang an zu berücksichtigen. Durch zu schnelles Einfahren in eine Kurve, schlechte Straßenverhältnisse wie Glatteis oder durch verschlissene Reifen kann eine Kurvenfahrt den Kontrollverlust oder sogar das Kippen des Fahrzeuges verursachen.  

Stand: 07/2018