Spiegeleinstellung und toter Winkel

RW Spiegeleinstellung und toter Winkel

Nach der richtigen Sitzeinstellung sind die Spiegel einzustellen.

Beide Außenspiegel müssen so eingestellt werden, dass die Spiegelfläche etwa zu einem Fünftel mit dem eigenen Fahrzeug und zu vier Fünftel mit der Verkehrsfläche bedeckt ist.

Um den bestmöglichen Blick nach hinten zu haben, sollten die Spiegel, wie im nebenstehenden Bild, eingestellt werden.

Ein Spiegel, der möglichst weit nach außen gedreht wird, reduziert den sogenannten toten Winkel. Allerdings sollte das eigene Fahrzeug gerade noch im Spiegel erkennbar sein, um beim Ein- und Ausparken eine bessere Übersicht zu haben.

Vorhandene Weitwinkelspiegel erweitern die Sichtbereiche seitlich des Fahrzeugs und sind entsprechend einzustellen.

Toter Winkel

Die Fahrerin bzw. der Fahrer kann bis etwa 2,5 bis 3,0 m vor dem Fahrzeug nichts sehen. Der Bereich ist so groß, dass er z. B. ein Kind komplett verdeckt. Einbaugeräte auf dem Armaturenbrett, wie z. B. der Monitor für eine Rückfahrkamera, können die Sicht noch weiter einschränken.

Der tote Winkel rechts und links neben dem Fahrzeug ist so groß, dass ein ganzes Fahrzeug von der Fahrerin bzw. vom Fahrer nicht gesehen werden kann.

Weitwinkelspiegel können dies weitgehend vermeiden.

Durch einen Blick zur Seite kann ein Teil des toten Winkels eingesehen werden (linke Seite Fahrerin oder Fahrer, rechte Seite nur Beifahrerin oder Bei­fahrer). Besondere Vorsicht ist beim Anfahren, Rückwärtsfahren, Abbiegen und beim Fahrstreifenwechsel geboten.

Stand: 11/2017