Rettungswagen mit geöffneter FahrertĂŒr mit Sicht auf den Fahrer ©UK NRW | BGW

RW Fahreignung und Fahrtauglichkeit 🔈

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Jede Person, die ein Fahrzeug fĂŒhrt, muss dazu in diesem Moment geistig und körperlich in der Lage sein.

Die Fahreignung darf hierbei auch nicht durch geistige und/oder körperliche EinschrĂ€nkungen vorrĂŒbergehend beeintrĂ€chtigt sein.

Sie schließt das Tragen bewegungsfreundlicher Kleidung sowie fest am Fuß sitzender Schuhe mit ein.

Die Fahrtauglichkeit darf nicht durch MĂŒdigkeit, Stress, Medikamente, Drogen oder Alkohol herabgesetzt werden.

Fahrende haben die Pflicht, nach ihren Möglichkeiten sowie gemĂ€ĂŸ der Unterweisung und Weisung des Halters (Leiter der Rettungswache) fĂŒr ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie fĂŒr Sicherheit und Gesundheitsschutz derjenigen zu sorgen, die von ihren Handlungen oder Unterlassungen betroffen sind (siehe § 15 UVV „GrundsĂ€tze der PrĂ€vention“, DGUV Vorschrift 1) [2009].

Fahrende dĂŒrfen sich durch den Konsum von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln nicht in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefĂ€hrden können. Dies betrifft insoweit auch den Bereich der persön­lichen LebensfĂŒhrung des/der Fahrenden, sofern die Auswirkungen des Konsums von Alkohol oder anderen Drogen wĂ€hrend der Freizeit in die Arbeitszeit hineinreichen. HĂ€ufig wird die ĂŒber den akuten Rauschzustand hinausgehende Wirkzeit von Alkohol oder anderen Drogen unterschĂ€tzt.

Gefahren können insbesondere bei der Einnahme von psy­choaktiven Arzneimitteln, z. B. Schlaf- und Beruhigungs­mitteln, Antidepressiva, Antiepileptika, Neuroleptika oder von bestimmten Schmerzmitteln auftreten. Dies kann auch fĂŒr andere Medikamente gelten, die nach Herstellerangaben z. B. zu MĂŒdigkeit oder BeeintrĂ€chtigung der ReaktionsfĂ€higkeit fĂŒhren können.

Stand: 11/2023
Webcode: w27